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Grün­dung und Wer­de­gang des WSJV

Leben­di­ge Tradition

Der West­schwei­ze­ri­sche Jod­ler­ver­band – kurz WSJV – ist  im Jahr 1937 gegrün­det wor­den und ist die Dach­or­ga­ni­sa­ti­on der vier Spar­ten, bestehend aus: den Jod­lern, Alp­horn- und Büchel­blä­sern und Fah­nen­schwin­gern  sowie dem Nachwuchs.

Der WSJV ist ein Brauch­tums­ver­band. Sei­ne Bestre­bun­gen lie­gen in der Erhal­tung, Pfle­ge und För­de­rung des schwei­ze­ri­schen Brauch­tums. Dabei der legt Ver­band ein beson­de­res Augen­merk auf die För­de­rung des Nach­wuch­ses in jedem Alter.

Zusam­men­set­zung des WSJV

Jura
Neuenburg
Freiburg
Waadt
Genf
Wallis

Die Brü­cke der zwei Sprachen

Zurück zum Ursprung

Ent­ge­gen den eigent­li­chen Wün­schen des Zen­tral­ver­ban­des (EJV) wur­de der WSJV 1937 gegrün­det und ist in rela­tiv kur­zer Zeit zu einem voll­kom­me­nen Unter­ver­band herangewachsen.

Der gros­se Idea­lis­mus sei­tens der Vor­stands­mit­glie­der, die auf eine Unkos­ten­ver­gü­tung ver­zich­te­ten, über­brück­te die ers­ten finan­zi­el­len Hin­der­nis­se. Der WSJV wur­de mit der Ver­bin­dung fran­zö­si­scher und zwei­spra­chi­ger Kan­to­ne zu einer Brü­cke der bei­den Sprachgebiete.

1. Jod­ler­tag des WSJV in Aigle
Gesamt­chor diri­giert von Wil­li Mosi­mann

1907 —

Der ers­te West­schwei­zer Jod­ler-Alpen­klub Genf wird gegründet.

— 1915

Ser­riè­res-Peseux grün­det den Jod­ler­klub Neuenburg.

1917 —

Grün­dung der Jod­ler­grup­pe Vevey.

— 1918

Der zwei­te Klub in Genf wird gegrün­det, das Alp­hütt­li. 

1920 —

Schon der drit­te Gen­fer Klub, das Schwy­zer­hüs­li, entsteht.

— 1921

In Lau­sanne wird das Alpen­rös­li gegründet.

1923 —

Der Jod­ler­klub Mon­treux wird aus der Tau­fe geho­ben. 

— 1926

Genf wird zur Hoch­burg der West­schwei­zer-Jod­ler, der vier­te Klub, die Chüey­er­bue­be, entsteht.

1926 —

Im sel­ben Jahr wird in Frei­burg des Alpen­rös­li gegründet.

— 1929

Aus dem Turn­ver­ein Edel­weiss wird der ers­te Wal­li­ser Jod­ler­klub, das Alpen­rös­li in Siders.

1932 —

Ein wei­te­rer Frei­bur­ger Klub ent­steht unter dem Namen Edelweiss.

André Infan­ger, Solo­jod­ler und Alp­horn­blä­ser, ver­sucht erst­mals, einen West­schwei­ze­ri­schen Jod­ler­ver­band zu grün­den. Dies wird vom EJV abgelehnt.

— 1933

Der Jod­ler­klub Edel­weiss Lau­sanne, ehe­mals Amis des Yod­leurs, ent­steht in Lausanne.

1934 —

Das nächs­te Edel­weiss erblüht in Mor­ges. 

— 1936

Ganz unten am See in Ouchy fand sich 1936 das Echo des Alpes zusammen.

An der Dele­gier­ten­ver­samm­lung des EJV vom 22. März wer­den die West­schwei­zer Klubs dem BKJV zugeteilt.

1937 —

Am 14. März tref­fen sich in Lau­sanne im Café Restau­rant des Lau­ri­ers 35 Klub­ver­tre­ter aus 9 Grup­pen und grün­den ent­ge­gen dem Wunsch des EJV den West­schwei­ze­ri­schen Jodlerverband.

Ein­stim­mig durch Erhe­ben von den Sit­zen wird die Grün­dung eines West­schwei­ze­ri­schen Jod­ler­ver­ban­des als Unter­ver­band des EJV beschlos­sen. Die­ser Beschluss wird bekräf­tigt durch den Gesamt­vor­trag, dem schö­nen Berner­lied «Bärn­er­land b’hüet Gott».

Am 27.Juni folgt sogleich der 1.Jodlertag des WSJV in Aig­le und wird einer vol­ler Erfolg.

— 1938

An der Dele­gier­ten­ver­samm­lung des EJV vom 23./24. April in Gren­chen, wird der West­schwei­ze­ri­sche Jod­ler­ver­band ohne Gegen­stim­me und mit gros­sem Applaus gut­ge­heis­sen und als fünf­ter Unter­ver­band in die gros­se Fami­lie des EJV aufgenommen.